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Das Ackerhellerkraut - dein Vitaminkick gegen Frühjahrsmüdigkeit!

  • Autorenbild: Ricarda
    Ricarda
  • 9. Feb. 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Apr. 2023



Dieses Jahr entdeckte ich bei meiner Gartenrunde schon im Januar das Ackerhellerkraut! Noch lange bevor der Bärlauch aus dem Boden spitzt, konnte ich das erste Grün in unseren Salat geben!

Und er schmeckte dadurch einfach noch viel frischer!

Gerade im zeitigem Frühling schmecken die zarten Blätter dieses Krautes ein bisschen nach Kresse und Senf und angenehm mild. Sie passen zu Gemüse, Quark und Suppen und liefern uns eine Extraportion Vitamin C, Magnesium und wichtige Bitterstoffe, die die Verdauungssäfte fließen lassen!


Sobald es sich einmal angesiedelt hat, sät sich das Hellerkraut auch gerne aus und dann können natürlich auch die langen Wurzeln geerntet werden. Deren aromatischer Geschmack, der dem des Meerrettichs ähnelt, passt in Eintöpfe und als raffinierte Zutat für Püree.


Wichtig: Wurzeln aller einjähriger oder zweijähriger Pflanzen (wie z.B. der Nachtkerze, der Karde usw.) sollen übrigens immer vor der Blüte geerntet werden!

Beim Hellerkraut kann die ganze Pflanze verwendet werden. Denn auch die weißen Blüten schmecken, über den Salat gestreut, sehr würzig und bringen etwas Schärfe.

Die grünen Früchtchen, die Heller, die dem Kraut auch seinen Namen gaben, könnt ihr in Öl einlegen. Sie schmecken knoblauchähnlich und lassen sich gut zum Würzen verwenden.


Aber auch bei einigen Krankheiten leistet das Ackerhellerkraut gute Dienste: Es kann bei Sodbrennen helfen und ein Teeaufguss des Krauts wird bei Rheuma, Gicht und Gebärmutterentzündungen angewendet. Gerade jetzt vertreibt es durch seinen hohen Vitamin C~Gehalt deine Frühjahrsmüdigkeit!

Die ölhaltigen Samen des Hellerkrauts sind übrigens über dreißig Jahre lang keimfähig! Als Keimlinge genossen sind sie sicher ein wahres Powerpaket!

Das Ackerhellerkraut (Thlaspi arvense) gedeiht am besten auf humosen Böden, die nicht allzu trocken sind. In der Natur findest du es meist als Ackerunkraut oder an Wegrändern.

Die Pollen des Kreuzblütlers werden übrigens von sechs Wildbienenarten gesammelt!


Vielleicht habe ich dich ein bisschen auf den Geschmack gebracht und du willst dieses pflegeleichte Kraut auch bei dir im Garten ansiedeln. Saatgut kannst du gerne bei mir in der Gärtnerei Elfengarten vorbestellen!


 
 
 

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© Rikarda Schöberl

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