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Ruhe und Klarheit mit Ashwagandha

  • Autorenbild: Ricarda
    Ricarda
  • 3. Dez. 2022
  • 2 Min. Lesezeit


Jetzt war es aber wirklich Zeit! Ich griff zum Spaten und grub meine Ashwagandhapflanze aus. Unglaublich, wie viel Wurzelmaterial der Schlafbeere ich ernten konnte! Da die oberirdische Pflanze eher unscheinbar wirkt, hat mich meine erste Wurzelernte wirklich überrascht! Traditionell werden eigentlich sieben Jahre alte Wurzeln verwendet. Solange konnte ich leider nicht warten, da der Winter vor der Türe steht und die Ashwagandha, auch Winterkirsche genannt, ursprünglich aus tropischen und subtropischen Ländern kommt und frostige Nächte nicht überstehen würde.


Mein Interesse an diesem Nachtschattengewächs wurde wegen des botanischen Namens „Withania somnifera“, was übersetzt „Schlafbringer“ bedeutet, geweckt. Und ich kann dem nur zustimmen: Seit ich vor dem Schlafengehen jeden Tag einen Teelöffel dieses Pulvers nehme, schlafe ich wirklich sehr tief und gut. Ashwagandha soll sich nämlich positiv auf die Stressreduktion auswirken und uns dadurch einen tiefen und erholsamen Schlaf schenken.

Die Schlafbeere hat neben der Senkung des Stresslevels auch noch andere positive Eigenschaften. Laut Ayurveda führt sie zu Ruhe und Klarheit im Geist und kann sich sehr positiv auf den Hormonhaushalt auswirken, was sie besonders für Frauen interessant macht.


Die Schlafbeere lässt sich relativ problemlos im Garten anbauen. Bekommt sie einen sonnigen, warmen, eher trockenen Standort, kann sie während des Sommers zu einer stattlichen Pflanze heranwachsen. Sie kommt mit den meisten Böden gut zurecht, nur zu viel Nässe bekommt ihr nicht.

Da es sich um eine mehrjährige Pflanze handelt, kann sie auch im Kübel gelassen werden. Ihre Blüten sind grün-gelb und eher unscheinbar, doch ihre knall-orangen Früchte im Herbst machen das wieder wett. Die Pflanze kann eine Höhe von 1,5 Metern erreichen. Geerntet werden können die Blätter und die Wurzeln, die Früchte sollten nur Zierde bleiben. Sie enthalten Alkaloide.


Ashwagandha wird vor allem in Pulverform eingenommen.

Es gibt einige Rezepte für einen Schlummertrunk aus diesem Pulver. Du benötigst

250 ml Milch oder Pflanzenmilch, die mit einem Teelöffel Ashwagandhapulver verrührt wird,

je eine Prise Zimt und Kardamon, ein Teelöffel Honig zum Süßen




Ich persönlich finde den Geschmack und den Geruch von Ashwagandha sehr gewöhnungsbedürftig und verrühre deshalb das Pulver nur mit einem Schluck Wasser, damit ich es möglichst schnell hinunterschlucken kann! Meine Wurzelernte habe ich in Alkohol eingelegt und hoffe, dass diese Tinktur genauso gut wirkt, wie das Pulver und mir geschmacklich mehr entgegen kommt.


 
 
 

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© Rikarda Schöberl

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